Am 6. Februar 2019 hat unsere diesjährige Mitgliederversammlung im Kompetenz- und Beratungszentrum des Gartenbaus am Brennerhof in Hamburg stattgefunden. Ergebnisse Vorstandswahlen: Kai Jentsch (1. Vorsitzender) schied turnusgemäß aus dem Vorstand aus und stellte sich wieder zur Wahl. Er wurde einstimmig wieder gewählt. Für die unbesetzte Position des zweiten stellvertretenden Vorsitzenden, der den Großhandel vertritt, stand Dirk Lehmann (Geschäftsführer Blumengroßhandel Siegfried Harden GmbH) zur Wahl. Dirk Lehmann hat 2018 bereits als Gast im Vorstand mitgearbeitet und sich engagiert und eingebracht. Herr Lehmann wurde einstimmig als zweiter stellvertretender Vorsitzender in den Vorstand gewählt. Herr Eggers und Herr Jentsch haben den Rückblick und Ausblick des Vorstandes vor:
  • Nordfreun.de hat 54 Mitglieder davon 40 ordentliche und 14 fördernde.
  • Es wurde ein Nordfreund.de-Aufkleber produziert und an die Mitglieder verschickt.
  • Teilnahme am Regionalvermarktungs-Projekt der Landwirtschaftskammer Hamburg. Neben Workshops gab es diverse Gespräche in unterschiedlichen Konstellationen an denen der Vorstand und diverse Mitglieder teilgenommen haben. Anfang März traf sich die Lenkungsgruppe des Projektes um das weitere Vorgehen zu beraten.
  • Die in der letzten Mitgliederversammlung vorgestellte Idee „Blumen to go“ ist weiter verfolgt worden. Frau Elke Erdmann (Lübeck) berichtet zum aktuellen Stand, dass bisher keine geeignete Verpackung gefunden wurde. Auf der IPM wurde eine eventuell geeignete Verpackung entdeckt. Frau Erdmann lässt sich Muster zusenden. Die „Blumen to go“-Idee wäre vorteilhaft für den Produzenten und das Fachgeschäft. In diesem Zusammenhang wird auch die Idee „Strauß der Woche“ erwähnt, die ähnlich vorteilhaft für beide wäre.
  • Nordfreun.de ist Partner der Regio-App: Wie bereits informiert, haben Nordfreun.de Mitglieder die Möglichkeit kostenfrei über die Regio-App für ihr Geschäft zu werben.
  • Am 14. Mai 2018 hat Nordfreun.de mit Unterstützung von Karin Barthels aus Hamburg regionale Produzenten nach Hamburg-Neuengamme eingeladen. In dieser Veranstaltung hat Dirk Lehmann seine Unterstützung bei der Vermarktung von regionaler Ware an marktferne Abnehmer angeboten, was von einigen Produzenten auch genutzt worden ist. Es hat nicht alles gut funktioniert. Herr Lehmann erklärte dazu, dass durch die extrem warme Witterung 2017 viel Ware am Markt war und parallel die Nachfrage etwas geringer war. Die Verlässlichkeit der Verfügbarkeit von Ware ist für die Abnehmer sehr wichtig.
  • Frau Karin Barthels aus Hamburg hat die Nordfreun.de und uns als Vorstand unterstützt. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken und würden uns über eine Fortsetzung freuen.
  • In den Pflicht-Weiterbildungen zur Sachkunde im Pflanzenschutz ist Hamburg bereit, eine Stunde für das Thema Regionalität vorzuhalten. Inhaltlich sollte es z. B. um das Bewusstsein, Info über Initiativen, Bedeutung Vier- und Marschlande, Welche Produkte werden regional wann produziert) gehen. Die Themenauswahl muss aber immer den potentiellen Teilnehmern (Gärtner, Floristen oder andere) angepasst werden. Offen ist wer diesen Part übernehmen kann.
  • Herr Bengtsson (Blumengroßmarkt Hamburg) stellt den geplanten Webshop vor. Der Shop ist bei einer Firma beauftragt worden die auch bereits für andere Großmärkte tätig war. Die Pflege der eingestellten Artikel soll direkt vom Erzeuger erfolgen. Dazu gibt es auch eine FotoApp die das Einstellen von Fotos erleichtern soll. Der Erzeuger kann sich selber darstellen. Nach der Erstellung wird es eine Testphase geben. Herr Bengtsson will sich nicht festlegen wann der Shop online geht. Es wird der Wunsch geäußert, dass Nordfreun.de Ware im Shop erkennbar sein soll
  • Herr Jentsch stellt kurz vor, dass der Vorstand an einem möglichen Projekt im Bereich der Absatzförderung arbeitet. In diesem geht es um die Bereiche Vertrieb und verlässliche Logistik. Es soll einen Ansprechpartner geben, der das Warenangebot kennt und potentielle marktferne Kund(inn)en akquiriert und mit dem Angebot zusammenbringt. Mit dem Projekt soll die bisher fehlende wirtschaftliche Bedeutung angegangen werden. Wie und mit wem das umgesetzt werden könnte, ist noch offen.